Der ASCOD gilt heute als einer der besten Infanterie-/Kavallerie-Kampfpanzer auf der Welt. Der Ascod (Austrian-Spanish Cooperative Development) ist hervorgegangen aus der Zusammenarbeit des österreichischen Unternehmens Steyr (Ulan) und der spanischen Santa Bárbara Sistemas (Pizarro). Der erste Prototyp wurde 1992 fertiggestellt und vier Jahre später vergab die spanische Regierung an Santa Bárbara Sistemas den Auftrag, in einer ersten Phase 144 Einheiten herzustellen (123 Infanterie-/Kavallerie- und 21 Kommando-Fahrzeuge) und in einer zweiten Phase weitere 212 Einheiten - insgesamt 356. Im weiteren wurden auch 112 Fahrzeuge (genannt ULAN) für die österreichische Armee produziert.
Der VCI/I ASCOD ist ein geschütztes Kettenfahrzeug mit einer Hülle aus gepanzerten Stahlplatten und bietet Raum für eine Kampftruppe von sieben Schützen und drei weiteren Besatzungsmitgliedern. Er hat ein ausgezeichnetes Eigengewicht-Nutzlast-Verhältnis dank seines Kampfgewichts von 28 Tonnen.
Durch die Antriebseinheit und das Fahrwerk mit sieben Laufrädern, 3 Stützrollen und einer breiten Stahlkette verfügt dieses Fahrzeug über eine ausgezeichnete Beweglichkeit und erreicht Spitzengeschwindigkeiten von 70 km/h bei Vorwärtsfahrt und 35 km/h rückwärts. |