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GDELS auf Wachstumskurs: Umfassende Investitionen in die Standorte in Kaiserslautern und Sembach
Im Rahmen der von Dr. Thomas Kauffmann, Geschäftsführer der GDELS–Deutschland, vor kurzem auf der Handelsblattkonferenz „Wirtschaftsfaktor Rüstung“ verkündeten Unternehmensstrategie „24/500“ treibt GDELS den beschleunigten Ausbau seiner Fertigungs- und Servicekapazitäten in Deutschland voran. Neben den beiden neuen, im Aufbau befindlichen Produktionswerken in Süddeutschland wurden im laufenden Jahr bereits über zehn Millionen Euro an den rheinland-pfälzischen Standorten investiert.
Als integraler Bestandteil der Deutschlandstrategie kündigt nun das traditionsreiche Systemhaus GDELS–Bridge Systems einen weiteren umfassenden Ausbau seiner Produktionsstandorte in Kaiserslautern und Sembach an. Mit Investitionen in Höhe von über 20 Millionen Euro allein im kommenden Jahr, sowie der Schaffung von rund 400 neuen Arbeitsplätzen bis 2029 setzt das Unternehmen ein starkes Zeichen für seine langfristige Bindung an den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz und insbesondere an die Region Kaiserslautern.
„Wir bekennen uns klar zur Region und investieren gezielt in Infrastruktur, Fertigungskapazitäten und in die Schaffung flächentarifgebundener, unbefristeter, qualifizierter Arbeitsplätze. Durch die Einbindung der lokalen und regionalen Zulieferindustrie und Dienstleister generieren wir eine hohe Wertschöpfung für Rheinland-Pfalz“, betont der Geschäftsführer von GDELS–Bridge Systems und GDELS–Deutschland Dr. Christian Kauth.
Als Präsident des M&E Arbeitgeberverbandes Pfalzmetall führt Dr. Kauth weiter aus: „Unsere Investitionsentscheidung für den Standort darf jedoch nicht davon ablenken, dass die Politik weiter verpflichtet ist, die Standortbedingungen für die Industrie in Deutschland schnellstmöglich zu verbessern.“
Ein zentrales Projekt ist dabei der Ausbau der Produktionshalle K16 auf dem Opel-Gelände in Kaiserslautern. Auf über 10.000 Quadratmetern Hallenfläche entsteht eine Fertigungsstätte unter anderem für Schwimmbrücken. Parallel wird am Hauptsitz in Kaiserslautern die Produktionskapazität für das Amphibienfahrzeug M3 verdoppelt.
Die M3 hat sich als amphibischer Brückenstandard innerhalb der NATO etabliert, und wurde kürzlich auch von Schweden, Dänemark und Lettland geordert. Weitere Beschaffungen stehen in Deutschland, Großbritannien, Spanien und Norwegen kurz vor der Entscheidung. Bereits heute stammen 90% der Schwimmbrücken-Kapazitäten der NATO aus Kaiserslautern.
Politik begrüßt Entscheidung
Ministerpräsident Alexander Schweitzer begrüßte die Unternehmensentscheidung: „Ich freue mich über die Entscheidung von GDELS–Bridge Systems zu einer Millionen-Investition an den Standorten Kaiserslautern und Sembach. Das stärkt den Industriestandort Rheinland-Pfalz und schafft rund 400 tarifgebundene Arbeitsplätze für die Region. Schon heute sind die amphibischen Brückensysteme von GDELS–Bridge Systems weltweit gefragt und haben sich als Standard bei der NATO etabliert. Mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik leistet das Unternehmen damit einen wichtigen Beitrag aus Rheinland-Pfalz.“
Im selben Sinne äußerte sich die Wirtschaftsministerin des Landes, Daniela Schmitt: „Es ist ein wichtiges Signal, dass GDELS seinen Standort in Kaiserslautern ausbaut und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit Deutschlands und unserer NATO-Partner leistet. Mit dem Bekenntnis zum Standort zeigt sich einmal mehr, dass Rheinland-Pfalz ein attraktiver Standort für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie ist. Hier treffen sich die unterschiedlichen Kompetenzen aus Produktion, Forschung und Entwicklung. Genau das unterstützen wir mit unserer Industrie- und Innovationspolitik in Rheinland-Pfalz.“
GDELS–Bridge Systems ist seit 1864 am Standort Barbarossastraße in Kaiserslautern vertreten und seit den frühen 1990er-Jahren mit einem weiteren Werk in Sembach aktiv. Seit den 1950er-Jahren ist das Unternehmen integraler Bestandteil der deutschen Rüstungsindustrie und hat sich seither zu einem Weltmarktführer im Bereich mobiler Schwimmbrücken entwickelt. Bereits seit 2008, mit dem Beginn des deutschen Engagements in Afghanistan, spielt der Standort zudem eine zentrale Rolle bei der Fertigung und Instandsetzung von geschützten Radfahrzeugen. Derzeit wird der neue EAGLE 6x6, das mittlere geschützte Sanitätsfahrzeug der Bundeswehr, an die Truppe ausgeliefert.
Aktuell beschäftigt GDELS–Bridge Systems rund 550 Mitarbeitende. Im September 2025 starten weitere 15 neue Auszubildende ihre Lehre. Der geplante Personalaufbau um 400 zusätzliche Stellen in allen Unternehmensbereichen, insbesondere jedoch Produktionsmitarbeiter wie beispielsweise Schweißer und Mechaniker, lässt GDELS zu einem der größten Arbeitgeber der Region werden.
„Die nachhaltige Auslastung unserer Standorte bis weit in die 2030er-Jahre ist bereits heute absehbar. Im Rahmen der Zeitenwende leisten wir einen entscheidenden Beitrag für die Bundeswehr aber auch für unsere internationalen Kunden“, so Dr. Kauth.